Wir auf dem 43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie zum Thema „Zukünfte der Gesellschaft“

Der Lehrbereich „Soziologie der Geschlechterverhältnisse“ freut sich auf soziologischen Austausch auf dem Mainzer DGS-Kongress an der Johannes-Gutenberg-Universität (JGU).
Dr. Holly Patch hält einen Vortrag zum Thema “Agrarian Lasting Beyond the Family Farm” in der Ad-hoc Gruppe „Quo vadis ländliche Räume? Zwischen Begrenzung und Gestaltung - Handlungsspielräume und gesellschaftliche Zukünfte“
Prof. Mona Motakef stellt bei einer Author-Meets-Critics Veranstaltung zusammen mit Dr. Julia Teschlade und Prof. Christine Wimbauer die gemeinsame Monografie „Auf dem Weg zur Normalität? LGBTQ+-Familien und ihr Kampf um Anerkennung“ zu Diskussion. Es kommentieren Prof. Karl Lenz (Dresden) und Prof. Mike Laufenberg (Fulda).
Zudem organisiert sie zusammen mit Prof. Nina Hossain, Dr. Lena Weber, Prof. Tine Haubner und Dr. Virginia Kimey Pflücke die gemeinsame Veranstaltung der Sektionen Frauen- und Geschlechterforschung und Arbeits- und Industriesoziologie. Die Veranstaltung behandelt das Thema „Zukünfte von Arbeits- und Geschlechterverhältnissen im Spätkapitalismus.“
Als Erste Sprecherin der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung lädt sie zudem gemeinsam mit dem Rat zur Mitgliederversammlung ein, bei dem ein neuer Rat gewählt und ein Preis vergeben wird.
Auch Promovierende des Lehrbereichs sind intensiv vertreten:
Luzia Schmittmann trägt in der Ad-hoc-Grupppe „Arbeitsräume der Zukunft“ mit ihrem Chemnitzer Team zum Thema „Der Haushalt als Arbeitsraum der Zukunft“ vor.
Lillian Hümmler veranstaltet mit Sophie Bauer und Marie Reich die Ad-hoc-Gruppe „Die hässliche Seite der Reproduktion. Emotionen und Affekte in gegenwärtigen Reproduktionsverhältnissen“ und präsentiert zum Thema „,Caught in a Bad Romance‘ Scham und sexuell-sexualisierte Gewalt in kapitalistischen Verhältnissen“
Sarrah Bock und Hanna Wilmes organisieren zusammen mit Svea Kietzmann und Lisa Schäfer vom Promotionskolleg „Neue Herausforderungen in alternden Gesellschaften“ die Ad-hoc Grupppe „Zukunftslabor: Alter(n) zwischen Unsicherheit, Ungleichheit und Würde“. Sarrah Bock hält hier einen Vortrag zu „Alterungsprozesse der ersten Generation von Arbeitsmigrant:innen aus Nordafrika im Rahmen der Anwerbeabkommen in den 60er Jahren nach Deutschland“ und Hanna Wilmes zu „,Ich würde mir wünschen, dass es mehr als Möglichkeitsraum präsent ist‘ – Zukunftsentwürfe im Spannungsfeld von Alter(n) und Bisexualität“.
Marlene Resch hält zwei Vorträge: „,Wir sind kein Paar, wir sind etwas anderes‘ – Selbstverständnis und familiale Praxis von Co-Eltern“ auf der Sektionsveranstaltung „Beziehung der Zukunft: Über neue Formen sozialer Vernetzung“ der DGS-Sektion Soziologische Netzwerkforschung und „,Vater mit Onkelfunktion‘? Ausdifferenzierung von Vaterrollen im Kontext Co-Elternschaft“ in der Ad-hoc Gruppe „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Vaterschaft und Männlichkeit“
Last but not least präsentiert Christine Best in der Ad-hoc-Gruppe „Soziologische Menstrualitätsforschung: aktuelle Themen und Fragestellungen eines wachsenden Forschungsfeldes“ ihr Dissertationsprojekt. Ihr Vortrag trägt den Titel „,Ich quäle mich dann da durch und versuche das irgendwie durchzuziehen‘ – Empirische Schlaglichter aus einer qualitativen Untersuchung zur (Un-)Sichtbarmachung von Menstrualität in der Arbeitswelt.“
Wir freuen uns auf neue und alte Gesichter und auf die Kongressparty!
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